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Schorno jun.
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Von Albert Schorno selbst verfasste Biografie für vxm.ch:

"Ich bin am 21. September 1944 in Goldau geboren, die Schulzeit erlebte ich in Pfäffikon SZ wie auch die anschliessende Berufslehre (damals als Schriftsetzer), mit 13 Jahren hatte ich die Möglichkeit ergreifen können um das Klarinettenspiel zu erlernen, trat dann als 15jähriger der Harmoniemusik Pfäffikon-Freienbach bei und verlebte sehr schöne Jahre mit Musizieren unter Top-Kameraden.
Im Jahre 1968 wurde ich von Musikanten der Harmoniemusik Schübelbach-Buttikon zu ihrem Dirigenten gewählt, dieses Amt hatte ich bis Ende 1979 inne. Ab 1962 durfte ich mit meinem Vater (Kontrabassist Albert Schorno) mit einer eigenen Kapelle, dem Ufenauer-Gruess, in der Ländlermusik-Szene auftreten. Es ergab sich durch die immer häufiger eintreffenden Engagemente nun auch die Lust zum eigene Kompositionen aufs Papier zu bringen und natürlich auch bei den Engagements zu spielen. Im Jahr 1965 (12. Oktober) erhielten wir die Chance für die ersten Radioaufnahmen in Zürich. Weiter ging es im Jahr 1966 mit Plattenaufnahmen, im 1967 Fernsehaufnahmen unter Wiseel Gyr und im 1970 nochmals mit Plattenaufnahmen (Polydor) bei René Wicky.
1971 lösten wir die Kapelle auf. Ende 1974 fragte mich Sepp Nussbaumer an, ob ich für ein Engagement in Zermatt bereit wäre mitzumachen. Dies war dann der Beginn einer gut 2jährigen Zugehörigkeit zur Kapelle Sepp Nussbaumer Oberägeri. 1975 bis 1980 besuchte ich dann die Musik-Akademie in Zürich und schloss als Blasmusik-Dirigent unter Heinrich Menet ab. In der Blasmusik-Szene (Schwyzer-Kantonal-Musikverband) war ich relativ lange und zum Teil auch stark involviert. Von 1973 bis ende 1989 war ich Mitglied in der Musikkommission, wobei von 1980 bis ende 1989 derer Präsident. Im Jahr 1990 hatte ich dann noch das Vergnügen als Interims-Dirigent die Stadtmusik Rapperswil für 9 Monate zu führen. Auch dies war eine sehr schöne und lehrreiche Zeit. Als ich im Oktober 2004 arbeitslos wurde, hatte ich Zeit für mich und das Komponieren war plötzlich wieder da. Seitdem habe ich etliche Melodien kreiert und werde diese auch auf eine CD brennen. Im September 2009 werde ich pensioniert und dann habe ich mir geschworen, dass sämtliche Ländlerkompositionen auf ein CD-Gesamtwerk gebrannt werden.
...
Schöne Melodien sind Balsam für unsere Seelen !
es grüsst Euch alle Albert"

Inzwischen hat sich einiges getan. Ab dem Jahr 2005 begann eine recht kreative Zeit mit einer vielfältigen Anzahl von Melodien, die ich meistens (noch im Arbeitsprozess befindlich) während der Mittagszeit notierte, um dann zu Hause zu vervollständigen. Diese Melodien bekamen dann die 2.Stimme, wurden harmonisiert und schlussendlich digitalisiert, um so die Möglichkeit zu schaffen, dass diese Kompositionen auf CDs gebrannt werden können und so erhalten bleiben. Eine weitere gute Möglichkeit für den Druck der Noten besteht ebenfalls.

So sind bis heute (Ende Aug. 2020) zusätzlich noch ca. 650 Kompositionen entstanden, alle bei der SUISA gemeldet. So habe ich in diesen 15 Jahren mein erworbenes Wissen aus der Zeit der Musikakademie nutzen können.

Abschliessend muss ich noch etwas Betrübtes los werden.

Ich verstehe es absolut nicht, dass es Radio-Sender gibt, die meine Musik-CDs nicht abspielen wollen mit der Ausrede, dass es ja Computermusik sei. Und sowas in der heutigen so digitalisierten Zeit. Meine Musik basiert auf echten Klangdaten von den gebräuchlichen Instrumenten der Ländlermusik.
(Zu erwähnen ist, dass das Akkordeon von/mit Willi Valotti aufgenommen und digitalisiert wurde.)
Ich verbringe mehrere Stunden bis so ein Tanzstück wirklich für eine CD bereit ist. Vor allem geht es mir darum, dass meine Melodien den Ländlermusik-Freunden auch zugänglich gemacht werden können. Das Verhalten oder die Einstellung der Sender-Betreiber gegenüber meinen Aufnahmen verstehe ich nicht und empfinde es als diskriminierend. Es geht doch um die Melodien und nicht um die Bewertung der Ausführenden!

Paul Hindemith hat mal eine Aussage gemacht, die ich hier gerne zum Schluss anknüpfen will.
Zitat:
«die Melodie ist das Element, in welchem sich die persönliche Eigenart eines Komponisten am ehesten und sinnfälligsten kundtut».



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