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Hafner
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Der heute an der Allgemeinen Musikschule des Konservatoriums Bern Volksmusik unterrichtende Pädagoge, der das Lehrerseminar und die Schulen für Gestaltung in Zürich und Bern besucht hat, zählt weitgehend zur hiesigen Ethno-Musikbewegung. Er wuchs in Langenthal und Bern auf und erlernte das Violinspiel schon als Sechsjähriger von seinem Vater, der ebenfalls ein eifriger «Folk»-Musiker war.
Daran schloss sich eine vielseitige Ausbildung an, die u.a. Chorgesang (Loosli), Klavier und Komposition (Furrer), Horn (Schmidtke), Klarinette (Cornaz) und Geige bei verschiedenen Lehrkräften (Furchner u.a.) beinhaltete. Seine Laufbahn nahm ihren Anfang mit der «Hafner Familiemusig», in welcher der Zehnjährige bereits mitwirkte. Sie führte über das Seminar-Orchester, mehrere Jazzformationen im New Orleans Stil während der 50er Jahre (als Klarinettist), das Ländlerensemble «Bärner Volksmusikante» (1957 bis 1966) bis hin zur Ländlerkapelle «Jeremias vo Bäup» (1964 bis 1976, Hafners wohl namhafteste Gruppe, mit LP), der MagaliMusik (1979 bis 1982) sowie den Formationen «Häxebäse» (Musik von Fahrenden, seit 1982) und «Ländlerkapäue Jeremias», gegründet 1992. 1981 wurde ihm der Volksmusikpreis der Kantonalen Erziehungsdirektion Bern zuerkannt, und seit 1960 gastierte er öfters auch bei Radio und Fernsehen. Die Musik hat ihn ferner nach Norwegen, England, Deutschland, Jugoslawien und weiteren Ländern Europas geführt. Sein eigenes Schaffen beziffert sich auf rund 120 Stücke, von denen zahlreiche in dem 1993 im «Zytglogge»-Verlag erschienenen bibliophilen Faksimileband «Mit Musig unterwägs» enthalten sind.



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